
Mainz (dts Nachrichtenagentur) - Die Regierungschefs der Länder haben beschlossen, dass Rheinland-Pfalz den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) um ein weiteres Jahr fortführt. Das teilte die rheinland-pfälzische Staatskanzlei am Donnerstag mit. Die Reihenfolge der Vorsitzländer bleibe dabei unberührt. Ab dem 1. Oktober 2027 übernehme Schleswig-Holstein den Vorsitz.
"Rheinland-Pfalz verfügt durch den laufenden Vorsitz über die notwendigen Strukturen und ist deshalb bereit, den Vorsitz um ein weiteres Jahr fortzuführen", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und MPK-Vorsitzende Gordon Schnieder. Er hob die enge und vertrauensvolle Abstimmung mit den anderen Ländern hervor.
Niedersachsens Ministerpräsident und MPK-Co-Vorsitzender Olaf Lies (SPD) dankte Rheinland-Pfalz für die Übernahme der Verantwortung und hob hervor, dass dies in einer unvorhergesehenen Situation zeige, wie schnell und geschlossen der Länderkreis handeln könne. "Gerade jetzt, wo zwischen Bund und Ländern große Reformen anstehen, ist Kontinuität ein Wert an sich", sagte Lies.