
Garmisch-Partenkirchen (dts Nachrichtenagentur) - Bei Forstarbeiten im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein Kind tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich das Unglück bereits am vergangenen Freitag. Die Kriminalpolizei ermittelt demnach unter der Leitung der Staatsanwaltschaft, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Das Kind im Grundschulalter befand sich am Freitagvormittag in Begleitung einer erwachsenen Person in einem Waldstück, um bei den Forstarbeiten zuzusehen oder "kindgerecht" mitzuhelfen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Kind kurz nach 10 Uhr von einem gefällten Baum getroffen und schwer verletzt.
Ein umfangreicher Rettungseinsatz folgte, bei dem der regionale Rettungsdienst mit Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr, Helfer der Wasserrettung und mehrere Polizeistreifen beteiligt waren. Das Kind wurde unter laufenden Reanimationsmaßnahmen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht, erlag dort jedoch seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an, die Ermittler gehen von einem tragischen Unfallgeschehen aus.